1950
Die Dorfjugend kickt, erstmals nach dem Krieg, an Pfingsten gegen eine Mannschaft aus St.Märgen auf dem Tannacker des Schafhofes. Rückspiel in St.Märgen.

1952
Am 23. November wird der SV DJK St. Peter im „Klosterstüble“ von 32 Gründungsmitgliedern gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Walter Gradinger gewählt. Beitritt in den Südbadischen Fußballverband.  Vereinslokal ist das Café „Martin“.

1953
m Januar übernimmt der damalige Oberlehrer und Schulleiter Paul Walch (1955), der nach 1907 Nationalspieler des Freiburger FC war, das Training des SV DJK St. Peter.
Am 1. Mai wurde das erste offizielle Freundschaftsspiel  in Munzingen und am 17. Mai das erste Heimspiel gegen die DJK Freiburg ausgetragen. Erstes Punktspiel war am 30. August in der Verbandsrunde C-Klasse Ost mit mehreren Mannschaften aus dem Raum Freiburg/Elztal. Erster Auswärtssieg am 13. Dezember in „Obersimonswald“.
Das schmale Sportplatzgelände oberhalb des alten Badhäusle konnte mit viel Mühe trocken gelegt und etwas erweitert  werden.

1954-1955
Auf der Generalversammlung am 6. Dezember im „Kreuz“ wurde der Ratschreiber Theo Martin, späterer Bürgermeister,  zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Erste Weihnachtsfeier des SV DJK am 26. Dezember 1954 im Gasthof „Hirschen“. Am Pfingstsonntag 1955 Freundschaftsspiel gegen die „TuSV Jägersfreunde“ aus Saarbrücken. Eine erste AH-Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren spielt im Oktober 1955  gegen Buchenbach.  

Verhandlungen mit dem Skiclub St. Peter, den Sportverein als Fußball -Abteilung einzugliedern, blieben erfolglos. Weihnachtsfeier mit Aufführung des Theater-stücks „Das schwarze Schaf“.

1956
Erwin Kürner, von Beginn an für viele Jahre Spielführer der aktiven Mannschaft, übernahm im Februar die Leitung des Vereins. Zuschauerrekord beim Werbespiel am 10. Juni der Feuerwehr gegen den Musikverein (4:3). In die Spielsaison 1956/1957 startet der SV DJK St. Peter in der C-Klasse III (Ost) erstmals mit einer II. Mannschaft und einer Jugendmannschaft.


1957
Das Gasthaus „Zur Sonne“ bietet Umzieh- und Waschräume an und wird Vereinslokal (bislang diente das alte Badhäusle und der Badweiher zum Umziehen und Waschen). Drei Mitglieder bestehen die Prüfung zum Verbandsschiedsrichter: Heinz Freikowski, Willi  Schmidt und Pius Schuler.  Durch die Gründung des SV St.Märgen verliert  der SV DJK einige aktive Mitglieder.

1958
Malermeister Alfons Spiegelhalter, bislang erfolgreicher Trainer, wird im April  zum 1. Vorsitzenden gewählt.    Das Training übernimmt Lehrer Heinrich Fehr aus dem Sägendobel, der die drei Mannschaften mit sieben Spielern aus Wittental verstärkt. Am 24 . August wird erstmals am Strandbad ein Hammeltanz veranstaltet.

1960
An die Spitze des SV DJK wurde im Februar Max Schwär berufen, der schon 1925 Vorsitzender des FC war und seit 1953 den Spielausschuß leitete. Ein Höhepunkt des Vereinslebens war der Jahresausflug am 27./28. August nach Imst/Tirol.

1961
Mit  Stefan Spiegelhalter, damals 26 Jahre alt, übernahm im März ein junger, aktiver Spieler die Vereinsleitung. Beim Verbandsspiel gegen Umkirch (12:1) schoss Walter Schuler  6 Tore.
Nach dem Bau der Umgehungsstraße kam durch Vermittlung und Planung von Gemeinderat Adolf Waldvogel eine Lösung für ein Sportplatzgelände entlang der neuen Umgehungsstraße zustande.  Am 1. Dezember erfolgte der erste Spatenstich  für den Neubau des Sportplatzes.

1962
Im Frühjahr wurde gewaltige Erdbewegungen für den Bau und die Trockenlegung des Sportplatzgeländes vorgenommen, wobei ein Höhenunterschied von über 4 Meter ausgeglichen werden mußte.
Monatelang standen mehr als 20 Sportkameraden in freiwilligem Arbeits-einsatz bereit. Die Heimspiele wurden in dieser Zeit in St.Märgen ausgetragen

1963
Im Juli konnte der Sportplatz mit Grassamen angesät werden. Das neue Spielfeld ist 93 Meter lang und 63 Meter breit. Die Heimspiele mussten weiter in St.Märgen ausgetragen werden.  Als Torwart stand zeitweise Günther Ketterer zur Verfügung, der später den FSV DJK Stegen gründete und mehrere Jahre als Präsident  leitete.

1964
In einem großen Rahmenprogramm wurde am 23. August der neue Rasen-sportplatz mit Aschenbahn und Zuschauertribüne eingeweiht. Der Vorsitzende und Bauleiter Stefan Spiegelhalter konnte viele Gäste begrüßen, Pfarrer Franz Dufner vollzog die kirchliche Weihe und Bürgermeister Leo Schuler, der die Finanzierung sicherte, führten den ersten Anstoß zum Freundschaftsspiel gegen St. Märgen (2:4) aus. 
Die Gesamtkosten der neuen Sportanlage beliefen sich auf 67.000,- DM.
Das Regierungspräsidium gewährte einen Zuschuss von 30.000,- DM, der Rest bestand im wesentlichen aus Eigenleistungen. Dazu zahlte die Gemeinde an den Sportverein  eine Beihilfe von 1.800, DM.

Der Trainer Robert Steiger (bis 1970) sorgte bei den Mannschaften für spielerische Kontinuität.

1965
Beim Wanderpokalturnier in Kirchzarten wurde der SV DJK St. Peter Pokalsieger.
Im neuen Schulhaus am Mühlegraben bot sich für die Spieler die Möglichkeit zum Umkleiden und Duschen.
Da noch keine Flutlichtanlage vorhanden war, wurde in den Wintermonaten auf dem Stadiongelände der DJK Freiburg trainiert.

1966
Im Herbst wurde auf dem Sportplatz mit dem Bau einer Beleuchtungsanlage begonnen. Zur Finanzierung gaben die Vorstandsmitglieder dem Verein ein zinsloses Darlehen.
Franz Dilger und Bernhard Schuler bestehen die Prüfung zum Verbandsschieds-richter.

1967
Am 11. Februar übernimmt Hans-Dieter Schwormstädt vom „Jägerhaus“ die Vereinsleitung.
Am 23. Juli findet das erste Wanderpokalturnier in zwei Gruppen mit jeweils sechs  Mannschaft statt.  Erster Pokalsieger: FSV DJK Stegen.

1968
Im März erfolgt der Austritt aus dem DJK-Sportverband, Eintragung als „Sportverein St. Peter e.V.“ in das Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg. Der Verein hat 113 Mitglieder.
Im Mai beginnen in der Halle in Eschbach die Gymnastikstunden einer Frauengruppe aus St. Peter unter der Leitung von Maria Rohrer, - die Keimzelle der späteren Turnabteilung-.
Mit dem Match am 25. Mai gegen den FC Sarntheim/Südtirol spielte St. Peter erstmals in seiner Vereinsgeschichte gegen eine ausländische Mannschaft.
Mit dem ersten Kandel-Wanderpokalturnier im Juli wurde im Rahmen der Sportwoche auch erstmals ein Grümpelturnier der örtlichen Vereine ausgetragen.

1969
Auf der Jahresversammlung im März wurden erstmals Spieler für ihren jahrelangen Einsatz geehrt.  Alfred Martin wurde für mindestens 300 Spiele im Dress des SV St. Peter ausgezeichnet.
Im Juli siegte die Damenmannschaft des SV in Titisee mit 4:0.
Am 5. Oktober wurde zwischen dem Gemeinderat und dem Pfarrgemeinderat ein “Prominentenspiel“ zugunsten des Kindergartenbaues ausgetragen.